Unsere Studien zur Therapie von chronischen Immunkrankheiten

(our studies on the therapy of chonic immune diseases)


       Das Gehirn und das Immunsystem beeinflussen sich gegenseitig, v.a. über Botenstoffe, die Gehirn und Immunsystem über die Blutbahn austauschen. Insbesondere Hirnstrukturen, in denen  Emotionen entstehen, beeinflussen das Immunsystem. Diese Hirnstrukturen beeinflussen auch über das hormonelle System und das sog. autonome Nervensystem das Aktivität in allen Körperorganen (bspw. Herzschlag, Atmung, Verdauung, Pupillen, Schweißdrüsen, etc.). Unter diesen Hirnstrukturen sind einige besonders empfindlich sind für psychische Belastungen, bspw. der Hippocampus. In dieser Struktur können Nervenzellen als Folge starker emotionaler Belastung absterben. Daher gibt es auch eine Reihe von Schutzmechanismen im Gehirn, die emotionale Strukturen vor Traumatisierung schützen. Wenn z.B. in einer frühkindlichen Situation diese Schutzmechanismen wiederholt aktiviert werden aufgrund starker emotionaler Belastung, dann ändern diese Mechanismen dauerhaft Regelprozesse im Gehirn so, dass empfindliche Hirnstrukturen nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Dies geschieht jedoch um den Preis, dass emotionale Prozesse (und damit auch immunologische, hormonelle, und autonome Prozesse) dauerhaft leicht aus der Balance geraten. Diese Imbalance kann sich dauerhaft in Krankheiten äußern.

Wir benutzen z.B. Musik und Filme, um emotionale Prozesse hervorzurufen, welche diese Imbalance beeinflussen können. Dies kann z.B. das Hervorrufen eines Gänsehautschauers sein, Momente innerer Rührung oder Momente innerer Bewegtheit. Das Besondere an unserer Methode ist, dass wir diese emotionalen Prozesse sichtbar machen können. Dazu benutzen wir ein neues Biomonitoring-System, bei dem Herzaktivität durch Elektrokardiographie (EKG) gemessen wird, und emotionale Effekte sichtbar gemacht werden anhand ihrer Effekte auf regionale Aktivität des Herzens. Dies geschieht in Echtzeit, d.h. dass der/die Patient/in während einer emotionalen Erfahrung am Bildschirm sehen kann, wie sich diese emotionale Erfahrung physiologisch darstellt. Dadurch können Patient/innen ihre Emotionalität so neu entdecken, dass sie therapeutisch und regenerativ ihre Krankheit beeinflussen können. In diesem Zusammenhang erforschen wir auch insbesondere krankheits-spezifische emotionale Signaturen im EKG, so dass Patient/innen dann selber beobachten können, wie sich diese Signaturen als Effekt emotionaler Erfahrungen ändern.

Momentan konzentrieren wir uns auf chronische Immunkrankheiten, insbesondere:
  • Mobus Crohn
  • Rheumatoide Arthritis
  • Diabetes Typ 1
  • Psoriasis
  • Hashimoto Thyreoiditis
  • Multiple Sklerose
Um unsere neue Therapie-Methode auszuprobieren und uns bei unseren Forschungen zu unterstützen, oder um mehr zu erfahren, kontakten Sie uns HIER!

To try our new method, or to support our research, or to learn more about it click HERE!



Education is a human right - click HERE to help to build schools in Africa

Bildung auch für andere - Klicken Sie HIER um beim Aufbau von Schulen in Afrika zu helfen